25.04.2009

Recycling spart täglich 1000 Liter kostbares Nass

Reinigungswasser für Malerwerkzeuge wird wieder aufbereitet

Um es gleich vorwegzunehmen, Kosten werden mit der Wasser-Recycling-Anlage nicht gespart, denn die Einsparung der Wasserkosten wird durch Investition und Unterhalt der Anlage wieder verbraucht. Der Nutzen der Anlage, die das alteingesessene Malergeschäft BLACH im Osten der Markgrafenstadt nun seit gut einem Jahr in Betrieb hat, kommt ausschließlich der Umwelt zugute, wo täglich rund 1000 Liter kostbares Wasser eingespart werden. Dem Schmutzwasser, mit dem die Malerwerkzeuge wie Pinsel, Rollen und Bürsten gereinigt werden, wird ein Bindemittel zugegesetzt, das die Feststoffe bindet und von der Flüssigkeit trennt.
Zusätzliche Filter bereiten das Wasser wieder so auf, dass es erneut zur Werkzeug-Reinigung verwendet werden kann. Die industriell gefertigte Anlage musste in der Anfangszeit den individuellen Anforderungen im Malergeschäft Blach angepasst werden, um reibungslos zu funktionieren.

Das Malergeschäft ist innerhalb der BLACH-Gruppe der älteste und größte Betrieb. Er wurde vor 60 Jahren am Johann- Sebastian-Bach-Platz in Ansbach gegründet, in ihm sind heute rund 50 Mitarbeiter beschäftigt.  
Mit dem Neubau einer Werkshalle auf dem Gelände der Adalbert-Pilipp Straße 46, in der auch die Wasseraufbereitungsanlage integriert ist, fand die bauliche Expansion der Unternehmensgruppe einen momentanen Schlusspunkt. Das Malergeschäft wurde inzwischen auf die Bereiche Trockenbau, Systemdecke und Putz und Bodenbeläge erweitert.

Quelle: Fränkische Landeszeitung, 25.04.2009